• DT-Line Upgrades

    Mit dem 10 jährigen Jubiläum des Design Thinking Mobiliars der HPI D-School sollte es neue Produkte für die DT-Line geben. Ganz nach Design Thinking Manier schaute ich mir die aktuelle DT-Szene an und konnte einen tiefen Blick in die Anforderungen und Bedürfnisse dieser speziellen Arbeitsform werfen. Herausgekommen ist eine kleine Reihe ergänzender Produkte, die es den Teams in allen möglichen Design Thinking Formaten etwas leichter macht. Entwickelt für System 180. Alle Bilder von intimade.com.
  • VR Office / beta

    Wie kann die professionelle Nutzung von VR-Systemen in heutigen Open Space-Bürowelten aussehen? Nach der Auseinandersetzung mit diesem Thema in meiner Abschlussarbeit, ist dieses Setup an die aktuellen Bedürfnisse der VR-Entwicklerszene angepasst und deutlich verschlankt. Die Stative lassen sich platzsparend in Raumecken oder direkt am Schreibtisch platzieren und die VR-Brillen- & Controllerhalterung ist einfach auf den Schreibtisch gesteckt, so ist ein schneller Blick in die aktuelle VR Entwicklung möglich, ohne das übliche Kabelchaos. Zudem ein Stehtisch: dadurch hat der Entwickler immer die richtige Kopfhöhe, so kann er seine VR-App aus der Position erleben, wie auch die späteren Nutzer sie sehen werden. Entwickelt für System 180. Alle Bilder von intimade.com.
  • VR Office / alpha

    Wie sieht der ideale Arbeitsplatz für die professionelle Nutzung von VR aus und welche Anwendungen sind in der Möbelindustrie von morgen denkbar? Anton Reinig, BA Designer und Design Thinker, widmete sich in seiner Bachelorarbeit diesen Fragestellungen. Ausgehend von der These, dass die Anforderung an einen solchen Raum wesentlich durch das Medium bestimmt wird, welches genutzt wird, entwickelte er in Kooperation mit System 180 ein prototypisches Environment, das diesen Anforderungen entspricht. So ermöglicht der Einzug von Virtual Reality in die Arbeitswelt ganz neue Freiheiten der Interaktion von Mensch und Computer. Während bisher die Bedienung auf Tastatur, Maus und Monitor beschränkt war, können wir heute mit VR einen ganzen Raum als begehbare, interaktive Schnittstelle gestalten. Das „VR Office“ muss dabei neben der Organisation der Technik vor allem auch ein physischer Ort sein, an dem der Mensch in der virtuellen Welt sicher aufgehoben ist. Nur so kann er seine ganze Aufmerksamkeit der Arbeit im virtuellen Raum widmen. Heraus gekommen ist eine filigrane Raumstruktur mit einem einfach montierbaren Tragwerk aus Edelstahlrohr. An dieser Struktur sind sowohl die benötigten 3D-Tracking-Sensoren befestigt, wie auch die dem Schutz und der Privatsphäre des Nutzers dienenden Vorhänge. Unterschiedliche Bodenbeläge geben dem Akteur haptische Informationen wo der virtuelle Raum endet. Die benötigten Hardwarekomponenten sind, ebenfalls zum Schutz des Nutzers, in einem separaten, rollbaren Schrank aus der Kabine ausgelagert. Mit dem “VR Office” definiert Anton Reinig damit einen modularen Baukasten aus räumlichen sowie Hard- und Softwarekomponenten für die Ausstattung eines zeitgemäßen VR-Arbeitsraums.
  • Sketchboard

    Schon lange beschäftigte mich die selbst aufrollende Eigenschaft von Transparentpapier auf Rollen und als orthogonal denkender Mensch waren mir unsaubere Risskanten immer ein Dorn im Auge. So entwickelte ich eine Lösung für diese Probleme. Lasergeschnitten, entgratet, mit etwa 50 Abkantungen zur Rundheit gebogen und pulverbeschichtet lässt sich das Sketchboard leicht und kostengünstig herstellen. Durch ein leichtes Anheben der Vorderkante kann das Papier herausgezogen werden und mit einem Riss präsentiert sich das unbeschriebene Blatt von Neuem. Mit Hilfe einer Kickstarterkampagne konnte ich das Sketchboard 198 mal Herstellen lassen und an Supporter in 34 Ländern der Welt verschicken. Vielen Dank!
  • Method Deck

    Während meines Design Thinking Studiums konnte ich als studentischer Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt am Hasso Plattner Institut arbeiten. Die verschiedenen Arten der Prototypen sollten für die Design Thinking Ausbildung erläutert und übersichtlich dargestellt werden. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema war es meine Aufgabe ein Kartenspiel zu entwickeln, mit dessen Hilfe es schnell gelingt, einen geeigneten Prototypen für die aktuelle Fragestellung der Ideenentwicklung auszuwählen. Mit vielen Usertests, Interviews und Beobachtungen tasteten wir uns an den finalen Entwurf heran. Es entstand ein Puzzle das richtig ausgelegt eine Two-by-Two Matrix mit den Achsen Zeitaufwand und Fortschritt ergibt, auf dessen Rückseite ein Prototyp mit den gewünschten Eigenschaften erläutert wird.
  • 108615 Minuten

    Ziel des Kurses war das Experimentieren mit der Programmiersprache Processing. Nach vielen kleinen Übungen ging es an das eigene Projekt. Wir wollten die Verspätungen der Reiseverkehrsmittel Bahn, Auto und Flugzeug online erfassen und dann vergleichbar darstellen und damit das Konsenshassobjekt der Deutschen - die Bahn mit ihren Verspätungen - in ein besseres Licht stellen. Leider war das Semester zu Ende bis wir in der Lage waren von der mobilen Bahnwebsite die Daten auszulesen, so blieb es beim Auszählen der Bahnverspätungen über einen Zeitraum von zehn Tagen. Diese Daten haben wir dann in Wellenform um die jeweilige Quellstadt fließen lassen und in einem Stück Obomodulan für die kommenden Generationen verewigt. In den zehn Tagen haben sich 108615 Minuten Verspätung angesammelt. Eine Installation in Zusammenarbeit mit Andrea Clemens aus dem Kurs Programme Entwerfen von Jens Wunderling im Sommersemester 2011.
  • Kindermöbel

    Als sich der Bewegungsradius meines Sohnes über den elterlichen Arm hinaus entwickelte, wurde es Zeit für neue Möbel. Objekte, die bei Regen zur Bewegung veranlassen, die bei Müdigkeit Geborgenheit bieten und einen sicheren Freiraum darstellen, in dem er sich selbstständig entfalten kann. Inspiriert von Pikler-Modulen entstand so die neue Einrichtung. Ein Spielbett mit Bühne und Vorhang, der am Abend die Sternenhöhle verschließt, eine Hochebene, damit der große Bruder auch mal ohne den kleinen Eisenbahn spielen kann und dazu Sprossenleitern und Bretter, die zur Rutsche, Klettergerüst aber auch als Maltisch oder Sitzbank umfunktioniert werden können. Die Hochebene dient später als zweites Bett, wenn die Geschwister nicht mehr zusammen schlafen wollen. Geplant und gefertigt wurde es in zusammenarbeit mit der Tischlerei Rädlein.